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Neue Geschäftsführerin übernimmt Projekt Hafen Wittlager Land

Neuer Kopf und neue Kunst für den Hafen Wittlager Land: Die Juristin Susanne Schlüter hat Anfang Mai ihre Arbeit als hauptamtliche Geschäftsführerin der Hafen Wittlager Land GmbH (HWL) übernommen und wird sowohl den Abriss der alten Gebäude und Anlagen als auch den Neubau für die zukünftige Nutzung als Hafen für Schüttgut, Massegut und Container federführend organisieren. Vor Beginn der Abbrucharbeiten Ende Juni wird die alten Hafenanlage aber noch Schauplatz für ein spannendes Kunstprojekt der renommierten Graffiti-Gruppe „Bunte Hunde“.

Neue Geschäftsführerin Susanne Schlüter übernimmt Projekt Hafen Wittlager Land. Graffiti-Künstler „Bunte Hunde“ gestalten alte Gebäude vor Abriss farbenfroh
Foto: © HWL Hafen Wittlager Land GmbH

 

Die neue Geschäftsführerin Susanne Schlüter stammt aus Diepholz und wohnt mit Ihrem Partner und fünf Mädchen als Patchworkfamilie seit 2017 in Ostercappeln. Schlüter war nach ihrem Zweiten Juristischen Staatsexamen als Rechtsanwältin in Diepholz, Wallenhorst und Osnabrück tätig und hatte seit 2010 als juristische Beraterin für Handwerksbetriebe die Rechtsabteilung bei der Kreishandwerkerschaft Osnabrück übernommen.

 

In ihrer neuen Tätigkeit für die HWL soll sie sämtliche Beteiligte vom Bürger bis zum Bauunternehmen und vom Planer bis zur Politik sowie bis zur Interessengemeinschaft in das Projekt am Mittellandkanal mit einbinden und das weitere Vorgehen abgestimmt koordinieren. Die kompletten Betriebsanlagen einschließlich der Oberflächenbefestigung und aller unterirdischen Einbauten und Leitungen sollen dabei zunächst rückgebaut werden. Die Fertigstellung der Infrastruktur für das neue innovative Hafengebiet auf dem erweiterten Gelände und einem daran anschließenden Gewerbegebiet ist für Ende 2022 geplant.

 

Vor dem endgültigen Abriss soll der alte Hafen aber noch auf begrenzte Zeit als Kunstdenkmal im Mittelpunkt stehen. Dazu wird die Graffitivereinigung „Bunte Hunde“ das bestehende Objekt künstlerisch gestalten und mit ihren Graffitis einen Blick in die Zukunft des Ortes werfen. Nach Ansicht der international bekannten Graffiti-Gruppe sind Industriebrachen und ihr aufgegebenes Potential eine starke Kulisse und von daher für eine künstlerische Zwischennutzung bis zu ihrem Abriss oder einer Sanierung ideal geeignet. Der Eingriff in die Umgebung ist minimal, der kulturelle Nutzen maximal. Durch die Dokumentation der Künstler wird die Location wiederbelebt und in ein neues Licht gerückt. Die Erinnerung an den jeweiligen Ort wird zum Ende der alten Nutzung um eine einzigartige Facette ergänzt und schafft neue Erinnerungen.

 

Beginn des Hafenkunstprojektes ist der 30. Mai, das Vorhaben dauert an bis kurz vor dem Abrisstermin. Die künstlerischen Gestaltungen an der Außenfassade können coronakonform mit Abstand von der Hafenstraße aus beobachtet werden, der Zutritt zu dem Gelände bleibt für Dritte aus Sicherheitsgründen natürlich weiterhin verboten. Bilder und Videomaterial von den Streetart-Werken in den Innenräumen der alten Hafenhallen werden auf den Social-Media-Kanälen der „Bunten Hunde“ und auf der Homepage der HWL GmbH eingestellt.

 

Foto: Susanne Schlüter ist die neue hauptamtliche Geschäftsführerin der Hafen Wittlager Land GmbH.

 

 

 

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