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Informationen für Unternehmen zur Corona-Pandemie

Informationen für Unternehmen im Landkreis Osnabrück zur Corona-Pandemie

 

Der Corona-Virus verbreitet sich in Deutschland und nimmt neben dem zivilen Leben auch verstärkt Einfluss auf die Wirtschaft in der Region. Vor diesem Hintergrund bieten unterschiedlichste Einrichtungen Unterstützungen für Unternehmen. 

 

Die nachstehenden Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Auf Grund der dynamischen Veränderungen durch die Corona-Pandemie können wir trotz regelmäßiger Pflege jedoch letztendlich nicht zu 100 Prozent sicherstellen, dass die Informationen dem stundenaktuellen Sachstand entsprechen. Vor diesem Hintergrund sind die zusammengetragenen Punkte als Erstinformation zu verstehen. Die rechtlich verbindlichen Informationen erhalten sie bei der jeweils zuständigen Einrichtung. Wir bitten hierfür um Verständnis.

 

 

 

 

 

 

Kontakt:

 

Unternehmen mit Fragestellungen rund um die Corona-Pandemie

WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land mbH (Wirtschaftsförderung des Landkreises):

 

Hotline: 0541 501-2468

 

(Auf Grund der großen Nachfrage kann es trotz ständiger personeller Anpassungen zu einer punktuellen Auslastung der Hotline kommen. Bitte schicken Sie uns in diesem Fall einfach Ihre Frage an nachfolgende Adresse. Wir werden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen melden.)

 

Mail: corona@wigos.de

 

 

 

Landkreis und Stadt Osnabrück haben eine gemeinsame Internetseite 

zur Information rund um das Thema Corona aufgebaut. Diese finden Sie unter

 

https://www.corona-os.de/startseite

 

 

 

 

 

Auf Basis vieler telefonischer Anfragen haben wir nachfolgend

die Antworten auf die häufigst gestellten Fragen zusammengestellt:

 

 

Welche Unterstützung bietet die Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen?

Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat eine Internetseite mit Informationen zu dem Programm eingerichtet. 

 

Eine Übersicht über die häufigst gestellten Fragen finden Sie hier ...

 

Zur Interentseite der Überbrückungshilfe gelangen Sie hier ...

 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die kostenfreie Corona-Hotline der WIGOS unter 0541 501 2468

 

 

 

Ich möchte mein Hotel/meinen Gastronomiebetrieb wieder öffnen,
was gilt es zu beachten?

Der DEHOGA Niedersachsen hat genaue Handlungsempfehlungen für den Wiedereintritt von Gastronomie und Hotelerie unter den Bedingungen der Corona-Krise zusammengestellt. Diese sind zu finden unter dem Link 
 

https://www.dehoga-niedersachsen.de/branchenthemen/corona-krise/

 

Außerdem stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen der WIGOS Corona-Hotline unter nebenstehenden Kontaktdaten für Ihre Konkreten Fragen rund um die Wiedereröffnung zur Verfügung. 

 

Ein Mitarbeiter/selbständiger Unternehmer ist in Quarantäne,
gibt es dafür eine Entschädigung/Unterstützung?

Falls der Mitarbeiter oder Selbstständige in einer behördlich angeordneten Quarantäne ist, kann der Arbeitgeber bzw. Selbstständige einen Antrag auf Erstattung des Lohns oder Verdienstausfall stellen.
 

 

Ansprechpartner:

Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück
Telefon: 0541 501-1390 und -1349

Email: verdienstausfall@lkos.de

 

 

Information & Antrag:

 

 

 

 

Der Betrieb ist von der Allgemeinverfügung betroffen, was mache ich mit den Mitarbeitenden wenn ich für diese keine Arbeit mehr habe?

Für die Mitarbeiter kann Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden.
Anträge sind bei der Arbeitsagentur anzuzeigen und zu beantragen.

 

Kontaktdaten:
0541 980-700 für Arbeitnehmer
0541 980-855 für Arbeitgeber

 

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Das Antragsformular für Kurzarbeit finden Sie hier: https://www.arbeitsagentur.de/datei/antrag-kug107_ba015344.pdf

 

 

Gelegentliche Arbeitnehmerüberlassung:

Durch die Corona-Krise bestehen in zahlreichen Branchen inzwischen Personal-Überhänge während andere Branchen händeringend nach Arbeitskräften suchen. Um dieses Ungleichgewicht schnellstmöglich und unbürokratisch ausgleichen zu können, hat das BMAS die Möglichkeit der gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung (§1 Abs.3 Nr. 2a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz - AÜG) noch einmal konkretisiert.

 

Wenn Unternehmen, die eigentlich keine Arbeitnehmerüberlassung durchführen, aufgrund der Corona-Krise eigene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anderen Unternehmen überlassen wollen, weil diese einen akuten Arbeitskräftemangel haben (z.B. Unternehmen in der Landwirtschaft, in der Lebensmittellogistik oder im Gesundheitswesen), können sie dies ausnahmsweise auch ohne eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) tun.

 

Voraussetzung hierfür ist, dass

• die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Überlassung zugestimmt haben,

• Sie nicht beabsichtigen, dauerhaft als Arbeitnehmerüberlasser tätig zu sein und

• die einzelne Überlassung zeitlich begrenzt auf die aktuelle Krisensituation erfolgt.

 

Ob die Voraussetzungen für die gelegentliche Arbeitnehmerüberlassung erfüllt sind, können die Unternehmen selbst bewerten. So haben sie die Möglichkeit, schnellstmöglich zu handeln. Grundsätzlich nicht erlaubt ist die Überlassung von Arbeitskräften an Unternehmen des Baugewerbes für Tätigkeiten, die üblicherweise von Arbeitern verrichtet werden. Was ein Baubetrieb ist, ergibt sich aus der Baubetriebe-Verordnung.

 

Die Zuverdienste sind für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zur Höhe des vorherigen Nettoeinkommens anrechnungsfrei. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben die Höhe des erzielten Zuverdienstes Ihrem Stammarbeitgeber mitzuteilen. Der Stammarbeitgeber berücksichtigt das Einkommen dann bei der Berechnung des Kurzarbeitergeldes.

 

Der Betrieb hat nicht mehr genügend Arbeit, da Aufträge/Lieferketten wegbrechen. Was mache ich mit meinen Mitarbeitenden?

Für die Mitarbeiter kann Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden.
Anträge sind bei der Arbeitsagentur anzuzeigen und zu beantragen.

 

Kontaktdaten:
0541 980-700 für Arbeitnehmer
0541 980-855 für Arbeitgeber

 

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Das Antragsformular für Kurzarbeit finden Sie hier: https://www.arbeitsagentur.de/datei/antrag-kug107_ba015344.pdf

 

 

Gelegentliche Arbeitnehmerüberlassung:

Durch die Corona-Krise bestehen in zahlreichen Branchen inzwischen Personal-Überhänge während andere Branchen händeringend nach Arbeitskräften suchen. Um dieses Ungleichgewicht schnellstmöglich und unbürokratisch ausgleichen zu können, hat das BMAS die Möglichkeit der gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung (§1 Abs.3 Nr. 2a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz - AÜG) noch einmal konkretisiert.

 

Wenn Unternehmen, die eigentlich keine Arbeitnehmerüberlassung durchführen, aufgrund der Corona-Krise eigene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anderen Unternehmen überlassen wollen, weil diese einen akuten Arbeitskräftemangel haben (z.B. Unternehmen in der Landwirtschaft, in der Lebensmittellogistik oder im Gesundheitswesen), können sie dies ausnahmsweise auch ohne eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) tun.

 

Voraussetzung hierfür ist, dass

• die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Überlassung zugestimmt haben,

• Sie nicht beabsichtigen, dauerhaft als Arbeitnehmerüberlasser tätig zu sein und

• die einzelne Überlassung zeitlich begrenzt auf die aktuelle Krisensituation erfolgt.

 

Ob die Voraussetzungen für die gelegentliche Arbeitnehmerüberlassung erfüllt sind, können die Unternehmen selbst bewerten. So haben sie die Möglichkeit, schnellstmöglich zu handeln. Grundsätzlich nicht erlaubt ist die Überlassung von Arbeitskräften an Unternehmen des Baugewerbes für Tätigkeiten, die üblicherweise von Arbeitern verrichtet werden. Was ein Baubetrieb ist, ergibt sich aus der Baubetriebe-Verordnung.

 

Die Zuverdienste sind für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zur Höhe des vorherigen Nettoeinkommens anrechnungsfrei. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben die Höhe des erzielten Zuverdienstes Ihrem Stammarbeitgeber mitzuteilen. Der Stammarbeitgeber berücksichtigt das Einkommen dann bei der Berechnung des Kurzarbeitergeldes.

 

Wie sehen die neuen Kurzarbeitsregelungen der Bun­desregierung aus?

Bundesregierung und Gesetzgeber haben Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen.

Die wichtigsten Neuerungen im Einzelnen:

 

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) kann verzichtet werden.

 

 

 

Welche Unterlagen muss ich für den Antrag einreichen?

 

Zur Prüfung der Voraussetzungen für Kurzarbeit muss der Betrieb der Ar­beitsagentur mehrere Unterlagen vorlegen. Dazu gehören zum Beispiel auch die Vereinbarung über die Einführung von Kurzarbeit mit dem Betriebsrat oder den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Arbeitgeber sollten auch die möglichen Änderungskündigungen einreichen.

 

 

 

Wie lange wird Kurzarbeitergeld gezahlt?

 

Die mögliche Bezugsdauer beträgt zwölf Monate, aber das ist vom Einzelfall abhängig. Durch eine Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales kann die Bezugsdauer auf 24 Monate verlängert werden.

 

 

 

Wie hoch ist Kurzarbeitergeld?

 

Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Wenn Arbeitnehmer/innen mindestens 0,5 Kinder auf der Lohnsteuersteuer eingetragen haben, beträgt der Satz 67 Prozent. Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld behalten ihre Gültigkeit.

 

Wie kann ich als Selbständiger Unterstützung erhalten, wenn ich keine Einnahmen mehr habe?

Auch im Fall der Selbständigkeit können Sie einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) haben. Die Sozialleistung ist allerdings abhängig vom vorhandenen Einkommen und Vermögen aller Familienmitglieder und soll das Existenzminimum sichern. Sie dient nicht zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Tätigkeit. Bei einer Antragstellung müssen sie alle Unterlagen zu Einkommen und Vermögen, wie z. B. Kontoauszüge, vorlegen.

 

Das Arbeitslosengeld II setzt sich im Wesentlichen zusammen aus einer sog. Regelleistung und den Kosten für die Unterkunft und Heizung. Etwaige Kosten für die Krankenversicherung können übernommen werden. Die Leistungen werden vorläufig bewilligt.

 

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende ist also für Sie grundsätzlich zugänglich, kann jedoch keine betrieblichen Verluste auffangen oder aber wirtschaftliche Hilfen für Ihr Unternehmen/Ihre Selbständigkeit bereitstellen.

 

https://www.landkreis-osnabrueck.de/der-landkreis/kreisverwaltung/aussenstellen/massarbeit-kaoer

 

Welche weiteren finanziellen Unterstützungen sind möglich?

 

KfW-Schnellkredit (für Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigte)

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (z.B. Miete, Gehälter oder Warenlager) kann ab dem 15.04.2020 der KfW-Schnellkredit (078) beantragt werden. Die Beantragung erfolgt direkt über Ihre Hausbank.

 

  • für Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • die KfW übernimmt 100 % des Kreditausfallrisikos von Ihrer Hausbank – als Kreditnehmer haften Sie zu 100 % für die Rückzahlung
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
  • max. Kreditbetrag: bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019
  • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
  • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • bis zu 10 Jahre Laufzeit / auf Wunsch bis zu 2 tilgungsfreie Jahre zu Beginn der Laufzeit
  • es müssen keine Sicherheiten gestellt werden, wie sonst bei Krediten üblich – Ihre Bank holt lediglich eine aktuelle Schufa-Auskunft ein

 

Voraussetzung: im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 muss das Unternehmen einen Gewinn erzielt haben – oder im kürzeren Zeitraum, wenn Sie noch nicht seit 2017 am Markt sind.

 

Der Antrag kann unter dem folgenden Link für Ihre Hausbank vorbereitet werden: https://corona.kfw.de

 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/Förderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)

 

 

Weitere Kredite der KfW

Informationen zu weiteren Kredite der KfW wie der KfW-Unternehmerkredit und der ERP-Gründerkredit finden Sie unter:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

Ansprechpartner ist die zuständige Hausbank.

 

 

 

NBank – Niedersachsen Liquiditätskredit (für Unternehmen bis 10 Beschäftigte)
Kredit zur Liquiditätshilfe, der Unternehmen bis einschließlich 10 Beschäftigte einen Kreditbetrag bis 50.000 Euro zur Verfügung stellen kann. Ziel ist es, kleinen Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen.

 

  • Das Darlehen ist in den ersten zwei Jahren zinslos. Die NBank wird rechtzeitig vor Ablauf dieses Zeitraumes ein Zinsangebot für die weitere Laufzeit unterbreiten.
  • Zwei Jahre sind tilgungsfrei.
  • Eine vorzeitige ganz oder teilweise außerplanmäßige Tilgung ist während der ersten zwei Jahre der Darlehenslaufzeit ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung jederzeit möglich.
  • Für das Darlehen ist eine Besicherung nicht erforderlich.

 

Nähere Infos finden Sie unter folgenden Links:

 

Übersicht der Hilfsprogramme

Produktinformation Niedersachsen-Liquiditätskredit

Zur Antragsstellung

 

 

Welche Erleichterung gibt es für Unternehmen im Hinblick auf Steuerzahlungen?

Unternehmerinnen und Unternehmer, die unmittelbar durch das Coronavirus nicht unerhebliche wirtschaftliche Schäden erleiden, können bis zum 31. Dezember 2020 eine Stundung von bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern beantragen. Auch eine zinsfreie Stundung kommt in Betracht.

 

Auf Grund des Umfangs möglicher Fragen haben wir hier auf eine nähere Erläuterung verzichtet, verweisen jedoch auf die FAQ's des Niedersächsischen Finanzministeriums. Diese finden Sie hier. Hier finden Sie auch eine Downloadmöglichkeit für den Antrag auf Steuererleichterungen. Für weitergehende Fragen setzen Sie sich bitte mit Ihrem zuständigen Finanzamt oder Ihrem Steuerberater in Verbindung. 

 

Auch bezüglich kommunal erhobener Steuern ist grundsätzlich ein Antrag auf zinslose Stundung bzw. hilfsweise Stundung bei Gewerbesteuer-Vorauszahlungen möglich. Einige Städte und Gemeinden bieten hierfür bereits auf ihren Internetseiten die notwendigen Formulare. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an die für Ihren Firmensitz zuständige Kommunalverwaltung

 

Das Bundesministerium der Finanzen hat eine Übersicht mit den meist gestellten Fragen (FAQ) zu Steuererleichterungen im Rahmen der Corona-Pandemie zusammengestellt. Diese finden Sie hier.

 

 

Welche Unterstützung gibt es bei Einkommenseinbußen durch die
notwendige Betreuung der eigenen Kinder?

Für Eltern, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch und auch der Zugang zum Kinderzuschlag wird erleichtert. Im Infektionsschutzgesetz wird unter anderem ein Entschädigungsanspruch geregelt. Danach erhalten Eltern, die wegen der behördlichen Kita- und Schulschließungen nicht arbeiten können, unter bestimmten Voraussetzungen Ersatz für ihren Verdienstausfall.

 

Wer ist betroffen?

Erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr oder Kinder mit Behinderungen, die auf Hilfe angewiesen sind.

 

Was ist das Ziel?

Die Abmilderung von Verdienstausfällen*, die erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr oder mit Behinderung erleiden, wenn sie ihre Kinder aufgrund der Schließung selbst betreuen müssen und daher ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nachgehen können. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen keine anderweitige zumutbare Betreuung (z. B. durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung in den Einrichtungen) realisieren können. Risikogruppen wie z. B. die Großeltern des Kindes müssen dazu nicht herangezogen werden.


Wie erreichen wir das?
In das Infektionsschutzgesetz wird auf Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ein Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Schulen und Kitas zur Eindämmung der gegenwärtigen Pandemie aufgenommen.

 

*Ein Verdienstausfall besteht nicht, wenn es andere Möglichkeiten gibt, der Tätigkeit vorübergehend bezahlt fernzubleiben, wie etwa der Abbau von Zeitguthaben. Auch gehen Ansprüche auf Kurzarbeitergeld dem Entschädigungsanspruch grundsätzlich vor. Die Entschädigung in Höhe von 67 % des Nettoeinkommens wird für bis zu sechs Wochen gewährt und ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2.016 Euro begrenzt. Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der bei der von den Ländern bestimmten zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen kann. Die Regelung gilt nicht für Zeiten, in denen die Einrichtung wegen der Schulferien ohnehin geschlossen wäre, und ist befristet bis Ende des Jahres 2020.

 

Informationen für Arbeitgeber

Die Auszahlung des Entschädigungsanspruchs übernimmt der Arbeitgeber, der bei der vom jeweiligen Bundesland bestimmten zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen kann. Es besteht die Möglichkeit, einen Vorschuss bei der Behörde zu beantragen.

 

Die Regelung gilt nicht für Zeiten, in denen die Einrichtung wegen der Schulferien ohnehin geschlossen wäre, und ist befristet bis Ende des Jahres 2020.

 

Weitere Informationen unter dem Link https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/entschaedigungsanspruch.html

 

Entnommen den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (Stand 31.03.2020)

 

Antragstellung zur Erstattung für Unternehmen

 

Ansprechpartner:

Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück
Telefon: 0541 501-1390 und -1349

Email: verdienstausfall@lkos.de

 

 

Information & Antrag:

 

 

 

 

Mein Betrieb muss eine finanzielle Durststrecke über­brücken, gibt es dafür Unterstützung?

Liquiditätssicherung der Unternehmen
 

KfW-Schnellkredit (für Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigte)

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (z.B. Miete, Gehälter oder Warenlager) kann ab dem 15.04.2020 der KfW-Schnellkredit (078) beantragt werden. Die Beantragung erfolgt direkt über Ihre Hausbank.

 

  • für Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • die KfW übernimmt 100 % des Kreditausfallrisikos von Ihrer Hausbank – als Kreditnehmer haften Sie zu 100 % für die Rückzahlung
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
  • max. Kreditbetrag: bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019
  • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
  • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • bis zu 10 Jahre Laufzeit / auf Wunsch bis zu 2 tilgungsfreie Jahre zu Beginn der Laufzeit
  • es müssen keine Sicherheiten gestellt werden, wie sonst bei Krediten üblich – Ihre Bank holt lediglich eine aktuelle Schufa-Auskunft ein

 

Voraussetzung: im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 muss das Unternehmen einen Gewinn erzielt haben – oder im kürzeren Zeitraum, wenn Sie noch nicht seit 2017 am Markt sind.

 

Der Antrag kann unter dem folgenden Link für Ihre Hausbank vorbereitet werden: https://corona.kfw.de

 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/Förderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)

 

 

Weitere Kredite der KfW

Informationen zu weiteren Kredite der KfW wie der KfW-Unternehmerkredit und der ERP-Gründerkredit finden Sie unter:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

Ansprechpartner ist die zuständige Hausbank.

 


 

Kredite durch NBank (Förderbank des Landes Niedersachsen)
 

Niedersachsen-Soforthilfe Corona für Kleinunternehmen und Soloselbstständige
Zuschuss des Landes für Soloselbstständige und Kleinunternehmen, mit bis zu 49 Beschäftigten. Es wird ein Liquiditätszuschuss gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Siehe auch Punkt "Welche Unterstützung bieten die Corona-Soforthilfen der Landes- und der Bundesregierung?"

 

NBank – Niedersachsen Liquiditätskredit (für Unternehmen bis 10 Beschäftigte)
Kredit zur Liquiditätshilfe, der Unternehmen bis einschließlich 10 Beschäftigte einen Kreditbetrag bis 50.000 Euro zur Verfügung stellen kann. Ziel ist es, kleinen Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen.

 

  • Das Darlehen ist in den ersten zwei Jahren zinslos. Die NBank wird rechtzeitig vor Ablauf dieses Zeitraumes ein Zinsangebot für die weitere Laufzeit unterbreiten.
  • Zwei Jahre sind tilgungsfrei.
  • Eine vorzeitige ganz oder teilweise außerplanmäßige Tilgung ist während der ersten zwei Jahre der Darlehenslaufzeit ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung jederzeit möglich.
  • Für das Darlehen ist eine Besicherung nicht erforderlich.

 

Nähere Infos finden Sie unter folgenden Links:

Übersicht der Hilfsprogramme

Produktinformation Niedersachsen-Liquiditätskredit

Zur Antragsstellung

 

 

Um über tagesaktuelle Informationen zu den Förderprogrammen auf dem Laufenden gehalten zu werden, bittet die NBank ihren Newsletter zu abonnieren. Sie erreichen die NBank über die Hotline (0511 30031-333) oder per Mail (beratung@nbank.de).

 

Wann muss ich einen Insolvenzantrag stellen?

Um zu vermeiden, dass betroffene Unternehmen allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen müssen, weil die Bearbeitung von Anträgen auf öffentliche Hilfen bzw. Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen in der außergewöhnlichen aktuellen Lage nicht innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht abgeschlossen werden können, soll daher durch eine gesetzliche Regelung für einen Zeitraum bis zum 30.09.2020 die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt werden. Voraussetzung für die Aussetzung soll sein, dass der Insolvenzgrund auf den Auswirkungen der Corona-Epidemie beruht und dass aufgrund einer Beantragung öffentlicher Hilfen bzw. ernsthafter Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen eines Antragspflichtigen begründete Aussichten auf Sanierung bestehen. Darüber hinaus soll eine Verordnungsermächtigung für das BMJV für eine Verlängerung der Maßnahme höchstens bis zum 31.03.2021 vorgeschlagen werden.

 

Mein landwirtschaftlicher Betrieb hat durch die Corona-Pandemie wirtschaftliche Probleme. Was kann ich tun?

Die Corona-Epidemie hat Auswirkungen auf die Land- und Ernährungswirtschaft. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) hat deshalb ab sofort eine Hotline geschaltet. Unter der Rufnummer 0511 / 120 2000 stehen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung, um die Fragen aufzunehmen. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr besetzt. Für spezielle Fragen zum Themenkomplex Corona und Landwirtschaftsministerium kann auch die Mailadresse corona@ml.niedersachsen.de genutzt werden.

 

Coronavirus: Was bedeutet er für die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers? Was kann der Arbeitgeber präventiv tun?

§618 BGB sieht grundsätzlich eine allgemeine Fürsorgepflicht für Arbeitgeber vor. Er muss demnach für die Unversehrtheit von Leben und Gesundheit des Arbeitnehmers sorgen. Dazu gehört auch, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer vor einer Ansteckung durch andere erkrankte Beschäftigte oder Dritte, mit denen er im Rahmen seiner Tätigkeit Kontakt aufnehmen muss, hinreichend schützt. Es besteht allerdings keine absolute Schutzpflicht. Er ist lediglich verpflichtet, zumutbare Schutzvorkehrungen zu treffen. Sprich: Er muss die Arbeit so gestalten, dass eine Gefährdung für Leben und Gesundheit möglichst vermieden wird und die verbleibende Gefährdung möglichst gering bleibt. Konkrete Maßnahmen hängen vom Grad der Gefährdung ab. Das heißt: Wenn eine konkrete Gefährdung besteht, z. B. durch einen erkrankten Mitarbeiter, werden auch konkrete Maßnahmen nötig. Solange keine konkrete Gefährdung bekannt ist, reichen auch allgemeine Informationen zur Erkrankung aus.

 

Der Arbeitnehmer darf nicht verlangen, dass die an sich erlaubte unternehmerische Tätigkeit verändert wird, um ihn zu schützen. Umgekehrt stellen aber auch die Kosten für eine Maßnahme noch kein Unzumutbarkeitskriterium dar. Der Arbeitnehmer kann seine Arbeitsleistung verweigern, wenn der Arbeitgeber seine Fürsorgepflichten nicht erfüllt (Leistungsverweigerungsrecht). Hier gilt aber auch: Die Verhältnismäßigkeit muss gewährleistet bleiben. Wenn es lediglich an einer allgemeinen Information fehlt, wäre eine Leistungsverweigerung überzogen. Besteht aber das konkrete Risiko einer Infektion (z.B. Zusammenarbeit mit einem infizierten Kollegen), besteht das Leistungsverweigerungsrecht.

 

Im Falle des Corona-Virus’ bedeutet die Erfüllung der Fürsorgepflicht zum Beispiel:

  • Der Arbeitgeber muss über Risiken und Möglichkeiten aufklären. Also beispielsweise Informationen bereitstellen, Regeln aufstellen und auf Schutzmöglichkeiten hinweisen.
  • Gegen die Übertragung des neuartigen Corona-Virus hilft – wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen – die Husten- und Nies-Etikette: regelmäßiges gründliches Händewaschen sowie etwa ein bis zwei Meter Abstand zu Erkrankten.
  • Zumutbare Maßnahme kann aber auch sein, Atemschutzmasken, Handschuhen und sonstige Schutzausrüstung bereitzustellen oder gar antivirale Medikamente auszugeben.
  • Auch die Planung von Heimarbeitsplätzen oder „sicheren“ Zonen im Unternehmen sowie die Trennung von infizierten und nichtinfizierten Mitarbeitern, Maßnahmen zur Erkennung von Erkrankten, Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter, die direkt mit möglicherweise Erkrankten zu tun haben, Evaluierung von Medikamentengruppen, deren Bevorratung Sinn machen könnte, zählen zum direkten Mitarbeiterschutz.
  • Wenn ein Arbeitnehmer mit entsprechenden Symptomen zur Arbeit kommt, sollte der Arbeitgeber ihn nach Hause oder besser noch zum Arzt schicken, um abzuklären, ob es sich um das Corona-Virus handelt.

 

(Quelle: Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim)

 

Weitere Links zum Thema: 

https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Biostoffe/FAQ/FAQ_node.html

 

https://www.vdbw.de/fileadmin/user_upload/Checkliste_fuer_Firmen_im_Rahmen_der_Pandemie.pdf

 

https://www.dguv.de/medien/inhalt/praevention/themen_a_z/biologisch/pandemieplanung/dguv_pandemieplanung.pd

 

Was ist bei der Unterbringung von Personen aus gewerblichen Gründen (z.B. Erntehelfern, Saisonarbeitern, Werksarbeitskräften etc.) zu beachten?

Für die Unterbringung von Personen aus gewerblichen Gründen (z.B. Saisonarbeitskräfte, Erntehelferinnen und Erntehelfer, Werksarbeitskräfte und vergleichbare arbeitnehmerähnliche Beschäftigte in der Landwirtschaft, Fleischproduktion und dergleichen) gelten aktuell folgende Vorgaben (Stand 27.03.2020):

 

  1. DieUnternehmen oder landwirtschaftlichen Betriebe, die Personen beschäftigen, die in Sammelunterkünften, betriebseigenen oder angemieteten Unterkünften untergebracht sind, haben sicherzustellen, dass die Beschäftigten auf die aktuellen Hygieneregeln hingewiesen werden und sie diese verstanden haben. Die Unternehmen oder landwirtschaftlichen Betriebe haben die Einhaltung der Hygieneregeln regelmäßig zu überprüfen und zu dokumentieren.
  2. Von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wurden Infografiken und Piktogramme mit den wichtigsten Hygienehinweisen herausgegeben. Diese sind ebenfalls in den Sprachen Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch und Arabisch verfügbar. Die Infografiken sollen in allen Unterkünften gut sichtbar und für alle Bewohnerinnen und Bewohner zugänglich ausgehängt werden, um die Hygienemaßnahmen in den Unterkünften zu verstärken. Die Infografiken finden Sie unter dem Link https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html
  3. Soweit es erforderlich ist, ist die Unterbringung dieser Personen auf Grundlage des IfSG mit Auflagen zu regeln.
  4. Eine Unterbringung soll möglichst nur in Einzelzimmern erfolgen. Küche und Bad sind so zu nutzen, dass eine ausreichende Distanz zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern gewährleistet ist.

 

 

Ergänzung des Landkreises Osnabrück vom 14.04.2020: 

Hinweise zur Saisonarbeit im Landkreis Osnabrück

 

Hinweise zur Saisonarbeit im Landkreis Osnabrück:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586940913/2020-04-14_Hinweise_zur_Saisonarbeit_im_Landkreis_Osnabrueck.pdf

 

Konzeptpapier BMEL:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586940943/Anlage_1_-_Konzeptpapier_BMEL.pdf

 

Anlage 2a DE SVLFG BA Coronavirus v1:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586940972/Anlage_2a_DE_SVLFG_BA_Coronavirus_v1.pdf

 

Anlage 2b Bulgarisch SVLFG BA Coronavirus v1:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586940994/Anlage_2b_Bulgarisch_SVLFG_BA_Coronavirus_v1.pdf

 

Anlage 2c Rumaenisch SVLFG BA Coronavirus v1:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941044/Anlage_2d_Russisch_SVLFG_BA_Coronavirus_v1.pdf

 

Anlage 2d Russisch SVLFG BA Coronavirus v1:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941109/Anlage_2d_Russisch_SVLFG_BA_Coronavirus_v1.pdf

 

Anlage 2e Ungarisch SVLFG BA Coronavirus v1:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941142/Anlage_2e_Ungarisch_SVLFG_BA_Coronavirus_v1.pdf

 

Anlage 3a 10 Hygienetipps DE:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941191/Anlage_3a_10_Hygienetipps_DE.pdf

 

Anlage 3b 10 Hygienetipps EN:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941223/Anlage_3b_10_Hygienetipps_EN.pdf

 

Anlage 3c 10 Hygienetipps RU:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941271/Anlage_3c_10_Hygienetipps_RU.pdf

 

Anlage 4_ASP-Handzettel:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941309/Anlage_4_ASP-Handzettel.pdf

 

Anlage 5a Vorabinformation und Einverstaendnis Saisonarbeitskraft de v2 2020-04-06:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941368/Anlage_5a_vorabinformation_und_einverstaendnis_saisonarbeitskraft_de_v2_2020-04-06.pdf

 

Anlage 5b Vorabinformation und Einverstaendnis Saisonarbeitskraft bg v1 2020-04-06:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941430/Anlage_5b_vorabinformation_und_einverstaendnis_saisonarbeitskraft_bg_v1_2020-04-06.pdf

 

Anlage 5c Vorabinformation und Einverstaendnis Saisonarbeitskraft ro v1 2020-04-06:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941475/Anlage_5c_vorabinformation_und_einverstaendnis_saisonarbeitskraft_ro_v1_2020-04-06.pdf

 

Anlage 5d Vorabinformation und Einverstaendnis Saisonarbeitskraft hu v1 2020-04-06:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941512/Anlage_5d_vorabinformation_und_einverstaendnis_saisonarbeitskraft_hu_v1_2020-04-06.pdf

 

Anlage 5e Vorabinformation und Einverstaendnis Saisonarbeitskraft ua v1 2020-04-06:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941549/Anlage_5e_vorabinformation_und_einverstaendnis_saisonarbeitskraft_ua_v1_2020-04-06.pdf

 

Anlage 6 LWK NDS Vordruck Nachweis Unterweisung Hygiene+Betrieb:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941594/Anlage_6_LWK_NDS_Vordruck_Nachweis_Unterweisung_Hygiene+Betrieb.pdf

 

Anlage 7 Hinweis Anmeldeverfahren v1 2020-04-05:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941624/Anlage_7_hinweis_anmeldeverfahren_v1_2020-04-05.pdf

 

Anlage 8 FAQ 2020-04-07 13-13:

https://www.wigos.de/pics/medien/1_1586941657/Anlage_8_faq_2020-04-07_13-13.pdf

 

 

Wie gehe ich mit Ängsten um, die die Krise bei mir auslöst?

Verschiedene Hilfsorganisationen bieten Unterstützung in solchen Fällen. So zum Beispiel die Telefonseelsorge der Diakonie Osnabrück Stadt und Land unter den Rufnummern 0800 111 0 111 oder 0800 222 0 222.

 

Auch der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hat eine anonyme und kostenlose Corona-Hotline geschaltet. Sie ist unter der Rufnummer 0800 777 22 44 erreichbar und täglich von 8 bis 20 Uhr geschaltet.

 

Wer kann die Notbetreuung von Kindern und Jugendlichen oder anderen betreuungsbedürftigen Personen nutzen?

In Bezug auf die Notbetreuung von Kindern und Jugendlichen oder anderen betreuungsbedürftigen Personen liegt die Entscheidung über die Aufnahme oder Nichtaufnahme von Menschen aus dem Landkreis Osnabrück bei der notbetreuenden Stelle.

 

Bei der Notbetreuung in der Region Osnabrück gilt aktuell der Grundsatz, dass bei der Zulassungsentscheidung restriktiv vorgegangen werden muss, um die Ausbreitung möglicher Corona-Infektionen zu verlangsamen. Die Notbetreuung ist auf das zwingend Notwendigste zu begrenzen.

 

Zur Orientierung wurden folgende Fallgruppen definiert:

• Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,

• Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,

• Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,

• Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.  

 

Wo erhalte ich eine Bescheinigung über die Systemrelevanz meines Unternehmens?

Den Landkreis Osnabrück erreichen aktuell wiederholt Anfragen von Unternehmen, die eine Bescheinigung über die Systemrelevanz ihres Betrieb ausgestellt haben möchten. Hiermit soll die Weiterführung des Betriebes für den Fall einer Ausgangssperre oder eine Zugangsberechtigung zur Notbetreuung erreicht werden.

 

Solche Bescheinigungen können vom Landkreis Osnabrück nicht ausgestellt werden.

 

Aktuell gilt im Land Niedersachsen keine Ausgangssperre. Daher kann vom Landkreis Osnabrück aktuell nicht mitgeteilt werden, ob im Rahmen einer etwaigen Ausgangssperre Ausnahmeregelungen für Unternehmen vorgesehen sind und wie diese konkret ausgestaltet werden.

 

Sofern Unternehmen beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) oder bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) als systemkritisch eingestuft sind, können die Unternehmen ggf. eigene Bescheinigungen ausstellen.

 

Eine Musterbescheinigung ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur unter

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Allgemeines/DieBundesnetzagentur/Infrastrukturinfo/Infrastrukturinfo-node.html;jsessionid=4459CE14AC75F1FCF07AF210D761E504 zu finden.

 

Informationen des BSI zu diesem Thema können auf der Seite https://www.kritis.bund.de/SubSites/Kritis/DE/Einfuehrung/Sektoren/sektoren_node.html abgerufen werden.

 

Wie wird die Anschaffung von Homeoffice- und Videokonferenztechnologien gefördert?

Das Land Niedersachsen stockt das Budget für das Förderprogramm Digitalbonus.Niedersachsen um 15 Mio. Euro auf insgesamt 30 Mio. Euro auf. Zusätzlich lassen sich mit dem Zuschuss nun auch Homeoffice-, Videokonferenz- sowie Telemedizintechnologien fördern. Unternehmen müssen in der aktuellen Situation auch nicht auf einen Förderbescheid warten, sondern können die Technologien nach Antragstellung umgehend beschaffen. Ansonsten bleiben die Richtlinie sowie die Kriterien unberührt.

 

https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/corona-krise-wirtschaftsministerium-fordert-homeoffice-videokonferenz-und-telemedizintechnik-187413.html

 

Weiter zur NBank und den dortigen Informationen zum Digitalisierungsbonus

 

https://www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Digitalbonus.Niedersachsen/index.jsp

 

Wo finde ich weitere Informationen für Unternehmen rund um die Corona-Pandemie?

Landkreis Osnabrück

 

Die Seite bietet Informationen zu ...

 

- dem Verhalten bei einer möglichen Erkrankung

- dem Verhalten von Kindertagesstätten und Schulen

- dem Verhalten von Alten- und Pflegeheimen sowie ambulanten Pflegediensten

- Auswirkungen für regionale Unternehmen und Betrieben

 

 

 

Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim

 

Die Seite bietet Informationen zu ...

 

- Aktuellen Entwicklungen

- Tipps zu Hygiene und Infektionsschutz

- Auslandsreisen und Entsendungen

- Arbeits- und Arbeitsschutzrecht

- Lieferengpässe, Auftragsausfällen und Betriebsschließung

- Kurzarbeit

- Verdachtsfall im Unternehmen oder bei infizierten Beschäftigten

- Zivilrechtliche Folgen eines durch den Coronavirus bedingten Betriebsstillstands

 

 

Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim

 

Die Seite bietet Informationen zu ...

 

- Aktuellen Entwicklungen

- Ausbreitungsgebieten und mögliche Auswirkungen auf geplante Dienstreisen

- Umgang bei einem Verdachtsfall im Unternehmen oder bei infizierten Mitarbeitern

- Folgen für Unternehmen bzw. Betriebsstätten im Ausland

- Dienstreisen, Arbeitsausfall, Arbeitsschutz und Reiserecht

- Vorbereitung auf einen Pandemiefall im Unternehmen

- dem allgemeinen Umgang mit dem Coronavirus

 

Für telefonische Anfragen bietet Ihnen die IHK Hotlines für spezifische Themengebiete an.

 

  • Handel: 0541 353-530
  • Tourismus und Gastronomie: 0541 353-540
  • Verkehr und International: 0541 353-550
  • Liquiditätssicherung und Finanzhilfen: 0541 353-560

 

Die Hotlines sind von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr erreichbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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