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Landrätin Kebschull: „Projekt nützt Klimaschutz und Umwelt“

Einen Impuls gegen die zunehmende Flächenversiegelung zu setzen und trotzdem der Wirtschaft Entwicklungsmöglichkeiten zu geben: Mit diesem Ziel ist Mitte 2017 das Projekt „Nachhaltiges Flächenmanagement“ der oleg Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft gestartet.

Nachhaltiges Flächenmanagement
Foto: oleg / Eckhard Wiebrock

 

„Die Forschungsphase ist abgeschlossen und hat uns viele Erkenntnisse gebracht, um künftig noch besser die Interessen von Umweltschutz und Wirtschaft vereinbaren zu können“, so oleg-Geschäftsführer Siegfried Averhage, der jetzt mit oleg-Prokuristin Susanne Menke und Projektleiter Matthias Riepe die Projektergebnisse an Landrätin Anna Kebschull übergab. Sie zeigte sich beeindruckt: „Das Projekt trägt dazu bei, vorhandene Flächenpotenziale im Osnabrücker Land auszuschöpfen und so Naturressourcen zu schonen – ein konkreter Nutzen für Klimaschutz und Umwelt.“

 

Das von der Metropolregion Nordwest und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützte und vom ECOLOG-Institut für nachhaltige Bildung und Forschung begleitete Projekt nahm verschiedene Handlungsfelder in den Blick: Um Leerstände von Gewerbeimmobilen möglichst schon im Vorfeld zu verhindern, wurde ein Früherkennungssystem aufgebaut, um sich anbahnende Nachfolgesituationen in Unternehmen zu erfassen. Damit kann sich die oleg, aber auch die WIGOS Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück sehr gezielt an diese Betriebe wenden und sie bei der Nachfolgesuche unterstützen. „Gerade die kleineren Unternehmen sind oft durch mangelnde Vernetzung und durch das herausfordernde Alltagsgeschäft nicht in der Lage, diesen Prozess vorausschauend anzugehen: Hier bedarf es der professionellen Unterstützung“, erläuterte oleg-Prokuristin Menke. Gerade für Gründer sei die Nachfolge oder die Nachnutzung einer vorhandenen Immobilie aber eine echte Chance.

 

Zum zweiten wurden im Projekt Leerstände von Gewerbeimmobilien und Brachflächen identifiziert und ein so genanntes Brachflächenkataster erstellt. „Wenn Unternehmen mit Ansiedlungs- oder Expansionswünschen auf uns zu kommen, prüfen wir nun zuerst, ob in dieser Datenbank geeignete Flächen vermittelt werden können“, erklärt Projektleiter Riepe. Um allen Suchenden jedoch geeignete Immobilien oder Flächen anbieten zu können, sei ein möglichst umfangreiches Wissen über passende Angebote wichtig. Dazu bedürfe es einer Sensibilisierung aller Flächenakteure, um die Betriebe zu ermuntern, freiwerdende Flächen frühzeitig auch aktiv zu melden. Auch ein intensiver Austausch zwischen oleg, Immobilienmaklern, Firmenkundenbetreuern der Banken und Projektentwicklern sei im Rahmen des Projektes aufgebaut worden.

 

„Uns war wichtig, durch das Projekt „Nachhaltiges Flächenmanagement“ Ergebnisse zu erhalten, die wir ganz konkret in unserem Arbeitsalltag umsetzen können: Das ist durch die Etablierung des Brachflächenkatasters und das Monitoring der potenziellen Nachfolgesituationen in unseren Betrieben hervorragend gelungen“, äußerte sich oleg-Geschäftsführer und Landkreis-Wirtschaftsförderer Averhage zufrieden. So könnten frühzeitig Nachnutzungskonzepte für Nachfolge- und Brachflächen entwickelt werden. Landrätin Kebschull wies darauf hin, dass sich gerade die Wirtschaftsförderung auch künftig immer stärker dem Thema Nachhaltigkeit stellen müsse, um eine zukunftsfähige Entwicklung des Landkreises zu fördern: „Ich bin froh, dass wir hier schon auf so gutem Weg sind.“

 

Bildunterschrift:

Zeigten sich mit den Ergebnissen des Projekts hoch zufrieden: Landrätin Anne Kebschull (2.v.l.) oleg-Geschäftsführer Siegfried Averhage (2.v.r), oleg-Prokuristin Susanne Menke (links) und Projektleiter Matthias Riepe (rechts).

 

Foto: oleg / Eckhard Wiebrock

 

 

 

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