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Der Leuchtturm "DIL" strahlt künftig noch heller

„Mit rund 200 zum großen Teil hochqualifizierten Mitarbeitern ist das DIL in Quakenbrück schon heute ein Leuchtturm, der weit über unsere Region hinaus strahlt. Durch den Start des neuen Master-Studiengangs und den damit verbundenen fünf Professuren wird die Bedeutung des DIL als Partner für die Ernährungsbranche nochmals wachsen.“ So lobten IHK-Präsident Uwe Goebel und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf anlässlich ihres Besuchs beim DIL Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e. V die Relevanz der Einrichtung. 

Besuch der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim beim Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik, DIL, in Quakenbrück
Foto: © IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

 

Beide nutzten die Gelegenheit, Dr. Volker Heinz, Institutsleiter des DIL, persönlich für sein Engagement zur Weiterentwicklung des DIL zu gratulieren, insbesondere für die Einrichtung des Studiengangs „Food Process and Product Engineering“. Dieser startet im Wintersemester 2022 in Kooperation mit der Stiftung Tierärztliche Hochschule (TiHo) Hannover und der Hochschule Osnabrück. Mit seinen Forschungs- und Entwicklungsprojekten leistet das DIL zudem einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Klimabilanz der Nahrungsmittelproduktion und damit zur Einhaltung der Klimaziele, darin waren sich die Gesprächsteilnehmer einig.


„Unser Lebensmittelherstellungssystem befindet sich in einem Transformationsprozess. Unser neues Angebot für die Studenten soll mit den verschiedenen Bereichen der Lebensmittelwissenschaften eine praxisnahe und exzellente Ausbildung garantieren“, erklärte Dr. Volker Heinz. In Quakenbrück entsteht mit dem neuen Studienangebot der „Food Science and Technology Campus Artland“ ein Campus der Lebensmittelwissenschaften und -technologie. „Mit dem Wachstum der Weltbevölkerung ergeben sich immense Herausforderungen für unser Lebensmittelsystem, die wir nur mit nachhaltigen und innovativen Produktionsansätzen unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Aspekte lösen können. Mit der Stärkung unseres Standortes können wir weiterhin einen wichtigen Beitrag für die Produktion gesunder, nachhaltiger und hochwertiger Lebensmittel leisten und die Zukunft aktiv mitgestalten“ ergänzt Dr. Volker Heinz.


Die große Bedeutung des neuen Campus für die regionale Wirtschaft hoben auch die Gäste aus Osnabrück hervor: „Der Anteil der Beschäftigten mit Hochschulabschluss in der Wirtschaft wächst auch bei uns. Lag er 2011 im IHK-Bezirk noch bei knapp sieben Prozent, so betrug er im vergangenen Jahr bereits über elf Prozent. Die Unternehmen suchen neben den beruflich ausgebildeten auch akademisch qualifizierte Fachkräfte, gerade in den Bereichen Forschung und Entwicklung. Mit den daraus entstehenden Innovationen sichern sie ihr Wachstum“, so Goebel und Graf.


Dr. Heinz und Clemens Hollah, Leiter Vorstandsbüro des DIL, stellten zwei aktuelle Eigenentwicklungen mit automatisierter Bilderkennung durch Algorithmen vor. Im ersten Projekt kann mittels einer neuen App anhand eines Fotos das Mischungsverhältnis von Rapssaaten bestimmt werden. Im zweiten Projekt nutzt das DIL künstliche Intelligenz (KI), um in einer Insektenfarm, in der Larven als Futtermittel für Hühner produziert werden, die optimalen Paarungszyklen von Fliegen zu bestimmen.


Bildunterschrift (von links): Institutsleiter Dr. Volker Heinz, IHK-Präsident Uwe Goebel, IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf.
 

(Bild- und Textquelle: IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim)

 

 

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