Container-Bereich

weitere Informationen
weitere Informationen

Content-Bereich

Diese Seite drucken

„Ein echtes Sahnestück für Unternehmen“

Gebäudeabbruch schafft Potenzial für gewerbliche Ansiedlungen in Belm: Die guten Zeiten des über 100 Jahre alten Gebäudes am nördlichen Ortseingang von Belm sind schon lange Geschichte. Nun wird das ehemalige Hotel Fraumann dem Erdboden gleichgemacht.

Gebäudeabbruch schafft Potenzial für gewerbliche Ansiedlungen in Belm
Foto: © Gemeinde Belm / Dirk Meyer

 

„Eine Erleichterung für die Gemeinde, denn der Abbruch ermöglicht uns endlich eine anspruchsvolle Gestaltung des Ortseingangsbildes“, betonte der Belmer Bürgermeister Viktor Hermeler. Außerdem biete das zentral gelegene Areal großes Potenzial für neue gewerbliche Nutzungen, so die Prokuristin der Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft oleg, Susanne Menke. „Die Fläche ist ein echtes Sahnestück.“

 

In der Gewerbeimmobile war zuletzt das Auktionshaus Abromeit ansässig. Die Gemeinde Belm hatte 2014 die oleg mit dem Kauf und der Entwicklung des rund 3,5 Hektar großen Geländes betraut. Bereits 2015 konnte ein Teil der Fläche erworben und dort marode Bausubstanz zurückgebaut werden. Doch erst Ende 2020 gelang es der oleg, auch den Bereich des einstigen Hotels und des ehemaligen Bahnhofgebäudes zu kaufen. Zuvor mussten notwendige Sanierungsarbeiten als Vorbereitung für einen Abriss, die Räumung der Gebäude und des Außengeländes sowie die Verlagerung einer Mobilfunkantenne auf dem Areal erfolgen. Dies verzögerte den lang ersehnten Abriss und führte des öfteren zu kritischen Nachfragen bei der Gemeinde Belm.

 

Während der desolate Zustand des ehemaligen Hotels einen Wiederaufbau unmöglich macht, soll nach jetzigem Stand der einstige Bahnhof einmal in neuem Glanz strahlen. „Wir arbeiten gemeinsam mit der Gemeinde Belm daran, eine gewerbliche Nutzung zu finden“, schilderte oleg-Mitarbeiter Thilo Dallmann: „Das Bauwerk ist eine markante Landmarke und soll mit Hilfe eines Investors in seinem Charakter erhalten bleiben.“ Alle Arbeiten, auch die damit einhergehende Altlastensanierung, steigern den Wert der bisher unternutzen Gewerbebrache deutlich. „Es entsteht ein attraktiver Standort für Unternehmen, ohne dass neue Flächen versiegelt werden. Das ist ökologisch sinnvoll“, unterstrich Prokuristin Menke. Genau darauf ziele das Brachflächenmanagement der oleg ab, das den gesamten Landkreis Osnabrück im Blick habe.

 

Ebenso wie Bürgermeister Hermeler und der Belmer Bauamtsleiter Uwe Harbig kann die oleg-Prokuristin dem langen Vorlauf des Abrisses auch etwas Positives abgewinnen. Denn durch die inzwischen erfolgte Herabstufung der ehemaligen Bundesstraße in eine Kreisstraße kann das entstehende Areal deutlich besser ausgenutzt werden. „Die Bauabstände zu einer Kreisstraße sind geringer, außerdem sind nun direkte Auffahrten auf Grundstücke denkbar“, erläuterte Harbig beispielhaft die Auswirkungen. Im Rahmen der nun anstehenden Planungen für einen Bebauungsplan werde man prüfen, wie die Erschließung des Geländes optimal erfolgen könne.

 

Menke und Hermeler verrieten, dass es bereits einen Interessenten für einen Bereich des Grundstücks gebe. Zudem soll auf dem Gelände eine Bus-Wende sowie eine Ladestation entstehen, die den ÖPNV-Anschluss der Gemeinde an das Oberzentrum Osnabrück weiter optimieren und elektrifizieren wird.

 

Weitere Informationen zum Areal gibt es bei der oleg, Thilo Dallmann, Telefon 0541 501-4718, E-Mail dallmann@oleg.de, oder bei der Gemeinde Belm, Uwe Harbig, Telefon 05406 505-49, E-Mail harbig@belm.de.

 

Bildunterschrift:

Geben den Startschuss zum Abriss (von links): Der Belmer Bürgermeister Viktor Hermeler und oleg-Prokuristin Susanne Menke.

Foto: Gemeinde Belm / Dirk Meyer

 


https://www.wigos.de




Footer-Bereich

Link zum Inhalt Link zum Menü