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Schnelles Internet für Gewerbegebiet Bersenbrück-West und viele Haushalte

Schnelles Internet: Bauarbeiten starten in fünf Kommunen im Nordkreis – 530 Adressen werden angeschlossen

Schnelles Internet: Jetzt starten die Bauarbeiten in fünf Kommunen im Nordkreis. 530 Adressen werden dabei angeschlossen. Auch das Gewerbegebiet Bersenbrück-West profitiert von dem Ausbau.

Für Gebiete in fünf Kommunen im Nordkreis gilt: Das lange Warten auf schnelles Internet nähert sich dem Ende. In der Gemeinde Badbergen erfolgte jetzt der erste Spatenstich, an dem sich Vertreter von Landkreis Osnabrück, der beteiligten Kommunen, des Netzbetreibers und der ausführenden Firma beteiligten. Die 530 Adressen, die angeschlossen werden, verteilen sich neben Badbergen noch auf Gebiete in der Stadt Bersenbrück sowie in den Gemeinden Ankum, Kettenkamp und Nortrup.


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Das Netz wird von der Landkreis-Tochter TELKOS gebaut. Dabei erfolgen die Arbeiten vor allem in ländlichen Bereichen. „Es ist ein zentrales Anliegen des Landkreises, dass auch weniger dicht besiedelte Wohngegenden von dem Breitbandausbau profitieren und damit über die gleiche zeitgemäße Infrastruktur verfügen wie Ballungsgebiete“, unterstreicht Landrätin Anna Kebschull. In der Vergangenheit hätten private Telekommunikationsanbieter den Breitbandausbau im ländlichen Raum aus wirtschaftlichen Gründen ausgespart. Der Landkreis gleiche daher in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden dieses Versäumnis aus, sagte die Landrätin. Im Nordkreis wird eine Trasse mit einer Länge von rund 90 Kilometern gebaut, von der neben privaten Haushalten auch Unternehmen im Gewerbegebiet Bersenbrück-West profitieren.

Neu an Bord ist als Netzbetreiber die GVG Glasfaser GmbH, über die Interessenten künftig bei der Marke „teranet“ schnelle Internetanschlüsse als auch Telefonie und Fernsehen buchen können. Die Vermarktung startet am 1. September. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Kiel hatte bei der europaweiten Ausschreibung für die anstehenden Ausbaustufen das attraktivste Angebot abgegeben. Die GVG Glasfaser GmbH hat sich auf die digitale Infrastruktur spezialisiert: Dabei handelt es sich um die sogenannte fibre-to- the-home-Technik, kurz FTTH. Bei dieser Vorgehensweise wird die Glasfaser bis direkt ins Haus oder Unternehmen verlegt, so dass die Internetnutzung völlig unabhängig vom herkömmlichen Telefonnetz auf Basis veralteter Kupferleitungen läuft.

Der Breitbandausbau wird vom Bund mit 50 Prozent und vom Land Niedersachsen mit 25 Prozent gefördert. Die restlichen 25 Prozent trägt der Landkreis Osnabrück bei. Bis 2025 sollen die „weißen Flecken“ – also besonders schlecht versorgte Gebiete mit verfügbaren Bandbreiten von weniger als 30 Mbit pro Sekunde – im Landkreis beseitigt sein. Dabei handelt es sich um 11.000 Adressen in 29 Baulosen.

Bildunterschrift:

In Badbergen erfolgte jetzt der erste Spatenstich für den Breitbandausbau in fünf Nordkreiskommunen. Beteiligt waren (von links) Jürgen Rüther (Bauleiter Firma Infratech), Stephan Simon (Stabsstelle Breitband), Bürgermeister Werner Meier (Badbergen), Bürgermeister Klaus Menke (Ankum), Bürgermeister Michael Wernke (Samtgemeinde Bersenbrück), Landrätin Anna Kebschull, Johannes Koop (Allgemeiner Verwaltungsvertreter Stadt Bersenbrück), Frank Debrecht (Ingenieurgesellschaft Nordwest) und Andreas Niehaus (Netzbetreiber GVG Glasfaser GmbH).

Foto: Landkreis Osnabrück/Ulrich Eckseler


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