Auf dem Gelände des ehemaligen Homann Areals in Dissen aTW findet ab dem 3. März 2026 eine Übung von Polizei und Rettungsdiensten statt. Die Übungsmaßnahmen erstrecken sich über den Zeitraum von Anfang März bis Anfang Mai und werden ausschließlich tagsüber durchgeführt.
Es handelt sich um eine gemeinsame Übung der Polizei Niedersachsen sowie der Rettungsdienstunternehmen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Malteser im Landkreis Osnabrück. Die Maßnahmen dienen der Fortbildung für den haupt- und ehrenamtlichen Rettungsdienst und werden durch den Fachdienst Ordnung des Landkreises Osnabrück als zuständigem Fortbildungsträger koordiniert. Im Rahmen der Übungen kann es zeitweise zu Einsatzgeräuschen – einschließlich Martinshorn – sowie zu einem vermehrten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen im Umfeld des ehemaligen Homann Areals kommen.
Dissens Bürgermeister Eugen Görlitz erklärt: „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt rechtzeitig darüber informieren, dass kein Anlass zur Sorge besteht. Die Übungen auf dem ehemaligen Homann Areal sind sorgfältig geplant und dienen der wichtigen Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte. Ein realer Gefahreneinsatz liegt nicht vor.“
Bereits seit einigen Wochen nutzt die Polizeiinspektion Osnabrück das Gelände regelmäßig für Trainingszwecke, teilweise auch unter Einsatz von Diensthunden.
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Moderne Sicherheitsüberwachung des Areals
Das ehemalige Homann-Gelände wird bereits seit einem Jahr erfolgreich durch die Firma Detertech mittels moderner PID-Kameratechnik überwacht. Insgesamt 19 Kameras sind auf eine Detertech-Wache aufgeschaltet und gewährleisten eine lückenlose Überwachung des gesamten Areals.
Die Zuverlässigkeit des Systems zeigte sich erst in der vergangenen Woche bei einem Polizeieinsatz: Zwei Personen waren unbefugt in das Gelände eingedrungen. Das Sicherheitssystem registrierte den Vorfall umgehend. Die Personen wurden sofort durch eine Kamera erfasst und direkt angesprochen. Parallel dazu wurde die Polizei informiert. Dank der umfassenden Überwachung durch weitere Kameras konnte die Detertech-Wachzentrale die Gehrichtung der beiden Personen präzise nachvollziehen und diese Informationen unmittelbar an die Einsatzkräfte weitergeben. Die Polizei konnte die Personen kurze Zeit später stellen.
„Der Vorfall zeigt, dass das eingesetzte Sicherheitssystem zuverlässig und effektiv arbeitet. Auch die Zusammenarbeit mit der Polizei verlief reibungslos und vorbildlich“, freut sich Susanne Menke, Geschäftsführerin der oleg, über die funktionierende Sicherheitsüberwachung auf dem Homann Areal.
Die Vorbereitungen für die planerische Entwicklung des ca. 13 ha großen, ehemaligen Homann-Industriegeländes laufen auf Hochtouren. Auf Basis einer von der Stadt Dissen und der Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft mbh (oleg) in Auftrag gegebenen Bedarfsanalyse läuft derzeit ein städtebaulicher Realisierungswettbewerb, dessen Ergebnisse im Juni 2026 vorliegen sollen.
Bildunterschrift:
Polizistin der Hundestaffel
Quelle: Polizei
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