Digitalisierung, moderne Technik und eine starke Unternehmenskultur prägen den Arbeitsalltag der Wäscherei Schwider in Dissen. Täglich verarbeitet das Unternehmen große Mengen an Berufskleidung, Bettwäsche, Handtüchern und weiteren Textilien. Damit diese zuverlässig, hygienisch und in gleichbleibender Qualität gereinigt werden, entwickelt der Betrieb seine Prozesse kontinuierlich weiter.
Ein wichtiger Meilenstein war die Modernisierung der Produktionshalle. Heute sind die verschiedenen Anlagen und Maschinenbereiche digital miteinander vernetzt. Bereits bei der Annahme werden die erforderlichen Programme für die jeweiligen Textilien hinterlegt und automatisch an die entsprechenden Maschinen übermittelt. So werden Qualitäts-, Hygiene- und Sicherheitsstandards zuverlässig eingehalten und Arbeitsabläufe effizient gesteuert.
Nur durch kontinuierliche Investitionen in moderne Technik und digitale Infrastruktur könne ein mittelständischer Handwerksbetrieb langfristig wettbewerbsfähig bleiben.
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Dabei geht es nicht allein um einzelne Maschinen oder Produktionsschritte. Vielmehr verfolgt die Wäscherei Schwider das Ziel, sämtliche Prozesse möglichst nahtlos miteinander zu verknüpfen – von der Annahme der Wäsche über die Reinigung bis zur Auslieferung an die Kunden. Zu diesen zählen unter anderem Kliniken und Altenheime, Hotels und Thermen, Gastronomiebetriebe sowie Unternehmen der Lebensmittelindustrie. Das Liefergebiet reicht vom südlichen Emsland bis ins Ruhrgebiet und von der niederländischen Grenze bis ins Weserbergland.
Trotz des hohen Automatisierungsgrades bleibt der Mensch ein entscheidender Erfolgsfaktor. Rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen täglich dafür, dass die Abläufe funktionieren. Neben den Beschäftigten in Produktion und Verwaltung gehören auch Fahrerinnen und Fahrer zum Team, die die Kunden beliefern und die zu reinigenden Textilien abholen.
Die Gewinnung und langfristige Bindung von Fachkräften zählen zu den wichtigsten Aufgaben des Unternehmens. Gerade die Arbeit in einer Wäscherei stellt besondere Anforderungen an die Beschäftigten. Umso wichtiger ist es für den Betrieb, attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Eine zentrale Rolle übernimmt Sarah Schwekendiek, Prokuristin und Betriebsleiterin. Sie verantwortet die Bereiche Personal, Organisation und Produktion und begleitet die Weiterentwicklung interner Prozesse. In den vergangenen Jahren hat die Wäscherei gezielt daran gearbeitet, die Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und die Mitarbeitenden stärker einzubinden.
Wichtige Impulse erhielt das Unternehmen durch die Teilnahme am Projekt „Attraktivierung im Handwerk“ der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Im Rahmen des Programms wurden zahlreiche Maßnahmen angestoßen, um Kommunikation, Wertschätzung und Mitarbeiterentwicklung nachhaltig zu stärken.
In der Folge wurden unter anderem die Gehaltsstrukturen überarbeitet und transparenter gestaltet. Gleichzeitig setzte das Unternehmen verstärkt auf offene Kommunikation und die Einbindung der Beschäftigten in betriebliche Entscheidungen. So werden Modernisierungsvorhaben und betriebliche Herausforderungen gemeinsam besprochen. Auch bei Neueinstellungen werden die Mitarbeitenden einbezogen und können ihre Einschätzung einbringen.
Regelmäßige Teamveranstaltungen und gemeinsame Aktivitäten stärken darüber hinaus den Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft.
Die Offenheit für neue Ideen zeigt sich auch in anderen Bereichen. So investiert die Wäscherei Schwider nicht nur in digitale Lösungen, sondern auch in technische Hilfsmittel, die die tägliche Arbeit erleichtern und die körperliche Belastung der Beschäftigten reduzieren. Gleichzeitig eröffnet das Unternehmen Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen neue berufliche Perspektiven und investiert gezielt in Aus- und Weiterbildung.
Für die Zukunft sieht sich die Wäscherei Schwider gut aufgestellt. Die weitere Optimierung digitaler Prozesse, die kontinuierliche Weiterentwicklung der Organisation und die Förderung der Mitarbeitenden bleiben zentrale Bausteine der Unternehmensstrategie. So möchte der Betrieb auch künftig den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden und seine Position als moderner Handwerksbetrieb nachhaltig stärken.
Bildunterschrift:
Auch im digitalisierten Betrieb bleibt Handarbeit gefragt: Gabriela Homuc (links) und Valentina Kopp legen täglich mehrere Hundert Bademäntel zusammen.
Quelle: Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
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