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Breitbandausbau - Auch Unternehmen profitieren

Einen attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum auf Kurs halten: vier Gemeinden profitieren von schnellem Internet

In den kommenden drei Jahren handelt es sich um eine der zentralen Aufgaben in der Region: Bis 2025 wird die TELKOS GmbH als Tochtergesellschaft des Landkreises Osnabrück rund 11.000 Adressen mit schnellem Internet versorgen. Jetzt startete der Ausbau in einem Baulos, das Teile der Gemeinden Bissendorf, Bad Essen, Ostercappeln und Bohmte umfasst. Gut 430 Adressen können nach Abschluss der Arbeiten angeschlossen werden. Vertreter von Landkreis Osnabrück, den Kommunen, des Netzbetreibers und der ausführenden Firma beteiligten sich am Ersten Spatenstich.

Zu den Ausbaugebieten gehören Bissendorf-Waldmark, Bad Essen-Wehrendorferberg, Ostercappeln-Mönkehöfen/Jöstinghausen sowie Bohmte-Leckermühle. Hier werden 86 Kilometer Glasfasertrasse verlegt. Das Baulos ist Teil einer Ausbaustufe, in der 367 Kilometer Glasfasertrasse entstehen und das rund 1.900 Adressen abdeckt.


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Unter Federführung der TELKOS werden damit weitere ländliche Gebiete erschlossen, die private Telekommunikationsanbieter in der Vergangenheit aus wirtschaftlichen Gründen nicht erschlossen hatten. „Die Herausforderungen sind in einem Flächenlandkreis wie dem Landkreis Osnabrück besonders groß. Wir sind dennoch fest entschlossen, den Glasfaserausbau mit aller Kraft voranzutreiben, da das Osnabrücker Land auch künftig ein attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum bleiben soll“, sagte Landrätin Anna Kebschull. Der Ausbau erfolge dabei in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden.

Kooperationspartner des Landkreises ist die GVG Glasfaser GmbH. Über den Netzbetreiber können Interessenten im aktuellen Baulos ab Januar 2023 bei der Marke „teranet“ schnelle Internetanschlüsse als auch Telefonie und Fernsehen buchen. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Kiel hatte bei der europaweiten Ausschreibung für die anstehenden Ausbaustufen das attraktivste Angebot abgegeben. Die GVG Glasfaser GmbH hat sich auf die digitale Infrastruktur spezialisiert: Dabei handelt es sich um die sogenannte fibre-to-the-home-Technik, kurz FTTH. Bei dieser Vorgehensweise wird die Glasfaser bis direkt ins Haus oder Unternehmen verlegt, so dass die Internetnutzung völlig unabhängig vom herkömmlichen Telefonnetz auf Basis veralteter Kupferleitungen läuft.

Der Breitbandausbau wird vom Bund mit 50 Prozent und vom Land Niedersachsen mit 25 Prozent gefördert. Die restlichen 25 Prozent trägt der Landkreis Osnabrück bei. Bis 2025 sollen dann alle „weißen Flecken“ – also besonders schlecht versorgte Gebiete mit verfügbaren Bandbreiten von weniger als 30 Mbit pro Sekunde – im Landkreis beseitigt sein. Dabei handelt es sich um 11.000 Adressen in 35 Baulosen.

Bildunterschrift:

Gut 430 Adressen werden bei den Ausbauarbeiten im Baulos 16 mit schnellem Internet versorgt. Am ersten Spatenstich beteiligten sich (von links) Landrätin Anna Kebschull, Bürgermeister Erik Ballmeyer (Ostercappeln), Andreas Pante (Bauamtsleiter Bad Essen), Stephan Simon (Stabsstelle Breitband, Landkreis Osnabrück), Andreas Feldmann (Baufirma Janning), Frank Meyer (Stabsstelle Breitband, Landkreis Osnabrück), Frank Debrecht (Ingenieurgesellschaft Nordwest), Mario Aquino (Netzbetreiber GVG Glasfaser), Larissa Leer (Stabsstelle Breitband, Landkreis Osnabrück), Bürgermeister Guido Halfter (Bissendorf), Hendrik Nykamp (Baufirma Janning).

Foto: Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert


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