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Neues Angebot der Handwerkskammer zur Betriebsnachfolge

Nachfolgemoderation „Nachfolge meistern – Zukunft im Handwerk”

Das Thema der „Unternehmensnachfolge“ ist relevanter denn je. Nahezu jeder dritte Handwerksbetrieb im Kammerbezirk steht in den nächsten 5-7 Jahren zur Übergabe an. Grund dafür ist die demographische Entwicklung. Die sog. Babyboomer-Generation erreicht das Renteneintrittsalter, mit der Folge, dass viele Chefsessel im regionalen Handwerk recht kurzfristig neu zu besetzen sind.

Der Generationswechsel im regionalen Handwerk wird dabei kein Selbstläufer. Es fehlt immer häufiger an Nachfolgerinnen und Nachfolgern. Eine Untersuchung der Handwerkskammer kommt zum Schluss, dass aktuell jedem vierten zur Übergabe anstehenden Handwerksbetrieb die Nachfolge fehlt. „Genau an dieser Stelle setzt nun meine Arbeit an“, betont der neue Nachfolgemoderator der Handwerkskammer Dirk Lebeda. „Ich möchte erreichen, dass übergabefähige Handwerksbetriebe auch tatsächlich eine Nachfolgelösung finden und damit Wirtschaftskraft, Arbeitsplätze und handwerkliche Kompetenz in der Region erhalten bleiben“, so Lebeda weiter.


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Der 42-jährige Personalfachwirt und Betriebswirt (HwO) beschäftigt sich seit August mit der Entwicklung und Durchführung verschiedener Maßnahmen, um das Potenzial an Übernehmerinnen und Übernehmern im Kammerbezirk zu aktivieren und sie bei Ihrem Vorhaben zu fördern. In seiner Funktion als Nachfolgemoderator bietet er an, den gesamten Übernahmeprozess zu begleiten. „Vor allem möchte ich durch individuelle und persönliche Beratungsgespräche und Förderprogramme die Hemmschwelle nehmen und Mut zur betrieblichen Übernahme machen“, beschreibt Lebeda seine Aufgabe. Familienmitglieder und interne Mitarbeitenden eines Handwerksbetriebes gehören dabei ebenso zu seiner Zielgruppe, wie angehende Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister, Hochschulabsolventen und Studierende. Außerdem möchte Lebeda mit seinem Beratungsangebot explizit auch Soloselbstständige ansprechen, denen sich die Chance bieten kann, ihr bestehendes Unternehmen durch eine betriebliche Übernahme nachhaltig zu vergrößern.

Zur Unterstützung seiner Aufgabe organisiert der Nachfolgemoderator Dirk Lebeda regelmäßig wiederkehrende Seminare, Workshops und Infoveranstaltungen zum Thema „betriebliche Nachfolge im Handwerk“. Zudem bezieht er die fachliche Expertise der Betriebsberaterinnen und Betriebsberater der Handwerkskammer im Übergabeprozess mit ein. Ein erstes konkretes Angebot an die Übernahmeinteressierte macht Dirk Lebeda auch. So startet Anfang nächsten Jahres ein Coaching-Programm für angehende Betriebsnachfolgerinnen und Betriebsnachfolger im Handwerk. „Das Programm ist bewährt und es qualifiziert und ermutigt zur Übernahme“, ist Lebeda überzeugt. Die Bewerbungsphase für das Coaching-Programm startet diesen Dezember und ist auf der Homepage der Handwerkskammer einzusehen. 

Mehr Informationen zum Thema Nachfolge im Handwerk sind zu finden unter https://www.hwk-osnabrueck.de/nachfolge/#section-2

Bild- und Textquelle: Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim


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