Wie kann Künstliche Intelligenz ganz konkret im Unternehmensalltag helfen? Welche Ideen lassen sich mit überschaubarem Aufwand testen? Und welche Voraussetzungen braucht es, damit aus einer Fragestellung ein erster Prototyp wird? Antworten darauf soll der KI-Hackathon Hansalinie liefern, der mit Unterstützung der WIGOS am 3. und 4. Juni 2026 in den VEC-Hallen in Vechta stattfindet.
Gemeinsam mit dem Landkreis Vechta, der Stadt Vechta, AMD, der PHWT, der WIGOS sowie weiteren Partnerinnen und Partnern bringt die Wachstumsregion Hansalinie ein zweitägiges Innovationsformat für die Landkreise Osnabrück, Diepholz, Oldenburg, Cloppenburg sowie Stadt und Landkreis Vechta. Ziel ist es, Künstliche Intelligenz für den Mittelstand praxisnah, verständlich und ohne Verkaufsagenda erlebbar zu machen. Auf der Veranstaltungswebsite wird das Leitmotiv entsprechend beschrieben: „Klarheit statt Buzzwords“. Viele Unternehmen sähen das Potenzial von KI, gleichzeitig fehlten häufig Zeit, Ressourcen oder Orientierung für die konkrete Umsetzung.
Im Mittelpunkt des Hackathons stehen reale unternehmerische Herausforderungen. Interdisziplinäre Teams aus Studierenden, Unternehmensvertreterinnen und -vertretern sowie KI-Expertinnen und -Experten arbeiten innerhalb von 48 Stunden an konkreten Fragestellungen aus der Praxis. Das Ziel sind erste Lösungsansätze, Machbarkeits-Checks und Proofs of Concept – keine fertigen Unternehmenslösungen, sondern greifbare Ergebnisse und klare nächste Schritte.
Unternehmen können eigene sogenannte Challenges einbringen. Geeignet sind insbesondere Fragestellungen, die aus dem Unternehmensalltag stammen, einen klaren Engpass, Prozess oder Service adressieren und sich innerhalb von ein bis zwei Tagen als Prototyp oder Machbarkeitsprüfung bearbeiten lassen. Zur Verfügung zu stellen sind dabei repräsentative Beispieldaten oder Materialien sowie eine feste Ansprechperson für Rückfragen während der Veranstaltung.
Vielleicht auch interessant:
Foto: © deagreez - Adobe Stock l Grafik: © tomasknopp - Adobe Stock
Für teilnehmende Unternehmen bietet das Format mehrere Vorteile: Sie erhalten neue Perspektiven auf eigene Herausforderungen, können KI-Anwendungen mit geringem Risiko erproben, kommen frühzeitig mit qualifizierten Talenten und potenziellen Fachkräften in Kontakt und positionieren sich sichtbar als innovationsorientierter Betrieb. Zugleich sollen auch Unternehmen ohne KI-Vorkenntnisse angesprochen werden. Entscheidend ist nicht technisches Vorwissen, sondern eine relevante Fragestellung und die Bereitschaft, neue Denkansätze zuzulassen.
Ein zusätzlicher Mehrwert entsteht am zweiten Veranstaltungstag: Parallel finden die XR-Fachtage statt. Dadurch ergeben sich weitere Einblicke in Zukunftstechnologien sowie zusätzliche Möglichkeiten für Austausch, Vernetzung und Kooperation.
Da nur eine begrenzte Anzahl an Unternehmens-Challenges berücksichtigt werden kann, empfiehlt die Wachstumsregion Hansalinie eine zeitnahe Interessenbekundung. Unternehmen werden auf Wunsch bei der Ausarbeitung einer passenden Challenge unterstützt, beispielsweise unkompliziert in einer kurzen Videokonferenz. Alle eingereichten Challenges werden im Vorfeld auf ihre realistische Umsetzbarkeit geprüft. Anschließend erhalten die Unternehmen eine verbindliche Rückmeldung, ob ihre Fragestellung in den Hackathon aufgenommen wird.
Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es unter: hackathon.hansalinie.eu
Bildquelle: Grafik des Veranstalters
Weitere Wirtschaftsnews aus dem Osnabrücker Land ...
